WIR SIND NACH 496 REISE-TAGEN DURCH 21 LÄNDER SEIT DEM 15. NOVEMBER 2011 WIEDER IN DER SCHWEIZ.

Chile und die Osterinsel

29. August - 5. September 2011

Nach zwei, drei Hostalbesichtigungen fanden wir zwar eine etwas teure Unterkunft aber dafür superschön, leckeres Frühstück und eine ganz nette Gastgeberin. Wir wurden gleich mit einem Cocatee gegen die Kopfschmerzen versorgt (als Tee schmecken die Cocablätter besser als für in den Mund stecken). San Pedro ist ein kleiner sehr touristischer Ort und liegt auf 2‘500m umgeben von Vulkanen und viel Sand. Jedes zweite Haus ist ein Hostal oder Restaurant und die Preise sind gesalzen, doch trotzdem hat das Dörfchen Flair und man kann es gut einige Tage hier aushalten. Nach den schlechten Matratzen genossen wir ein herrliches 2.2m bequemes Bett J Wir verbrachten hier eine ganze Woche und liessen es uns gut gehen und relaxten in unserer Oase. Wir machten einen Ausflug zum Valle de la Luna und genossen auf einer Sanddüne einen wunderschönen Sonnenuntergang umgeben von Vulkanen und Bergen. Auch eine Tagestour zu den Altiplano-Seen und der Laguna Chaxa mit Flamingos in der Salar de Atacama liessen wir uns nicht entgehen. Der Ausflug führte uns bis auf 4‘800m hoch aber ausser grosser Müdigkeit bekamen wir keine Symptome der Höhenkrankheit. Die Atacamawüste ist die trockenste Wüste der Welt und so spektakulärer sieht es aus wenn man plötzlich auf eine Oase wo ein kleiner Bach fliesst stösst. Trotz den hohen Preisen und den vielen Touris war San Pedro schön. Wir lernten noch Kriszta und Jan aus Deutschland kennen und da San Pedro so klein ist trafen wir immer wieder auf sie und auch bei einem Ausflug waren sie dabei J Sie fuhren dann aber schon einen Tag früher weiter nach Arica. Nach einem herzlichen Abschied von unserer Gastgeberin reisten wir dann auch in einer stickigen Nachtbusfahrt nach Arica. Wir checkten im selben Hostel wie die beiden ein und als wir morgens um 7 Uhr ins Hostel kamen sassen die Beiden schon da und warteten auf den Bus zu einer Tagestour „grins“ Arica ist einer der drei trockensten Orte der Welt und soll ein Surfer Paradies sein. Trocken war es aber paradiesisch? Neeee! Das interessanteste waren die Pelikane am Fischmarkt und die Imbissbude Doggis wo wir uns Hot-Dog’s und Pommes reinzogen. Gesund lebten wir bis jetzt echt nicht in Südamerika was das Essen betrifft… L

Und ab sofort reisen wir nun zu viert, wir schlossen uns mit Kriszta und Jan zusammen welche eine achtmonatige Weltreise machen und gerade in der Halbzeit waren. Nach zwei Nächten in Arica, was mehr ist als nötig, charterten wir ein Taxi und machten uns auf zur Grenz nach Peru. Aus und Einreise verlief problemlos und so kamen wir immer noch am Morgen, Peru liegt in der Zeit 2h zurück, in Peru in Tacna an. Bis unser Bus weiter nach Arequipa ging hatten wir einige Stunden Zeit, doch nach einigen Metern vom Busbahnhof weg wurde Tacna kurzerhand als genau so hässlich wie Arica erklärt. So liessen wir die Zeit im Busbahnhof verstreichen und assen Empanadas und versuchten Inka-Kola, das gelbe Zeugs schmeckt wie flüssiger Kaugummi! Die Zeit ging schnell um und am 13.30 Uhr gings zum Bus. Wir guckten nicht schlecht aus der Wäsche als wir mit einem Metalldetektor abgesucht wurden, unser Handgepäck gecheckt und dabei noch gefilmt worden sind! Die Fahrt war super angenehm und entspannt kamen wir gegen Abend in Arequipa an.

25. Juni - 28. Juni 2011

Morgens um 7 Uhr machten wir uns bei minus 5 Grad und im Stockfinsteren auf den Weg zum Busbahnhof. Übrigens, es wird hier unten im Süden immer erst so gegen 9 bis 9.30 Uhr hell im Winter, was einem sehr zum Ausschlafen verleitet…Im Bus waren wir vier Nasen!! Und bis es hell wurde hiess es erst mal *schnarrch* Irgendwo im Niemandsland nach einigen Km auf Schotterpisten kamen wir dann zur Argentinischen Grenze, nochmals weitere zwei Km dann zur Chilenischen. Und wie immer ein Prozedere: Gepäck zeigen, Stempel, Zettel ausfüllen usw. Aber da wir nur zu viert waren und auch sonst niemand am Zoll war, ging alles ganz fix. Aber wir konnten uns ein Grinsen und Kopfschütteln trotzdem nicht verkneifen: So eine Alibiübung wie hier zwischen Chile und Argentinien an den Grenzen veranstaltet wird, haben wir noch nie gesehen! Und die Grenzwächter schauen den ganzen Tag Fernsehen oder surfen im Internet… HA HA Auf der Fahrt begleitet uns herrlicher Sonnenschein doch als wir bei einer Pipipause ausstiegen, windete es uns fast davon…Ja es wird immer winterlicher, windiger und kälter… BRRR! Gegen Abend erreichten wir Puerto Natales, wie plötzlich im Nichts sahen wir das ziemlich menschenleere Städtchen. Wir fanden sofort unser Hostel und fühlten uns dort superwohl! Ein absolut kuschliges warmes Zimmer und das Badezimmer war neben an (wir buchen nur noch ohne Badezimmer da die Zimmerpreise in Südamerika nicht gerade billig sind!). Das Haus hatte nur 4 Zimmer und wir waren die einzigen Gäste! Im Haus wohnte noch eine Familie mit einem Kind und wir teilten uns Wohnzimmer und Küche, was in kleinen Hostels ganz normal ist. Nach langem Ausschlafen und Zmörgele erkundeten wir Puerto Natales. Herziges kleines Städtchen und zur dieser Jahreszeit fast menschenleer. Das Wetter ist sehr rau und mit dem Wind eisigkalt aber die Aussicht auf die Berge und den Última-Esperanza-Fjord einfach nur herrlich J Ganz in der Nähe liegt der spektakuläre Nationalpark Torres del Paine. Wir haben uns lange überlegt ob wir P.Natales überhaupt ansteuern sollen, da zur Winterzeit das Wetter sehr unangenehm sein kann und dann der Besuch im Nationalpark eher mühsam ist aber wenn wir doch schon mal in Patagonien unterwegs sind…GRINS Wir konsultierten aber lange die Wetterberichte und beschlossen noch einen Tag abzuwarten bis wir eine Tagestour in den Park machten. Ein Pärchen aus England zog dann auch noch im Hostel ein und die Besuchten den Park gleich am nächsten Tag und ujujuj hatten die beschi… Wetter, auf den Fotos konnte man keinen einzigen Berg erkennen! Wir bangten unserem Ausflugstag entgegen…Frühmorgens wurden wir dann von einem Minivan (diese Minivans verfolgen uns auf der gesamten Weltreise!) im Dunklen und Kälte abgeholt. Wir waren eine kleine Gruppe mit Argentinier und noch ein Österreicher war dabei der mit einem Franzosen doch tatsächlich im Park trekken und campieren ging! Es stellte sich heraus das unser Fahrer kein Wort englisch sprach, worauf er sich mega entschuldigte, dass um diese Jahreszeit keine Guides da seien und er eben „nur“ Fahrer sei aber heute auch ein wenig Führer spielt aber halt auf Spanisch! Aber er gab sich so Mühe, sprach mit Händen und Füssen und versuchte so gut wie es geht zu erklären, das wir trotzdem viele Infos mitbekamen. Zuerst hielten wir um eine Höhle anzuschauen wo vor gaaaanz langer Zeit der Milodon, ein Urzeitbär wohnte. Uj und es schneite noch! Doch dann, als es heller wurde und die Sonne aufging: WOW, was für ein Wetter! SONNE SONNE SONNE!!! Und traumhafter Blick auf die Torres del Paine (Blauen Berge). Wir hielten ganz viel an um Fotos zu schiessen und sahen viele Flamingos, Guanakos (die wie Lamas aussehen), Vögel (darunter auch Adler) und Nandus (die wie eine kleinere Version der Vogelstrausse aussehen). Die Sichtverhältnisse waren perfekt! Ich war zwar nicht am schwitzen aber auch nicht kurz vor dem Erfrieren! Doch an einigen Stellen pfiff der Wind sooooo stark, dass man sich voll dagegen lehnen konnte. Auch der Gletscher Grey war schön, zwar um einiges kleiner als der Perito Moreno aber mit der Landschaft drum herum super und das Eis war himmelblau! Es war einfach ein perfekter Ausflugstag J Wir schliefen wie Murmeltiere nach diesem Abenteuer!

In P. Natales fanden wir auch mal eine Beiz die bezahlbar, lecker und mit „guten“ Portionen war! Auch das Bier dazu schmeckte, immer nur Wein trinken wird ja langweilig GRINS Wir genossen noch einen Relaxtag und organisierten die Weiterfahrt nach Ushuaia, die Ciduad fin del Mundo, die Stadt am Ende der Welt…

Um diese Jahreszeit fährt kein direkter Bus dorthin und wir bekamen 3 verschiedene Tickets. Die Erklärungen dazu verstanden wir nicht so ganz aber wir sollten uns an die Anweisungen der Chauffeure halten, ok! Nach leckerem Frühstück, die Hausherrin stand auch extra auf um uns Frühstück zu machen, buckelten wir wieder mal unsere Rucksäcke und wie gewohnt im Dunkeln und Kälte und ständig den Eisflächen ausweichend, liefen wir zum Bus, mit drei Tickets im Gepäck. Ob das klappen wird? Dazu mehr im Bericht aus Ushuaia, Argentinien.

6. Juni - 11. Juni 2011

Wieder zurück in Santiago checkten wir wieder im selben Hostal ein und machten es und noch zwei Tage gemütlich. In der Nacht bemerkten wir dann auch unser erstes kleines Erdbeben, brr! Die Leute vom Hostal erklärten uns das dies ganz normal sei und wir denn nicht wissen das Chile viele Erdbeben hat und noch aktive Vulkane besitze? Doch klar wissen wir das, nur hätten wir nicht gedacht, dass genau wenn wir da sind das auch gleich losgeht! Aus den Medien entnahmen wir dann auch das in Südpadagonien ein Vulkan ausgebrochen ist. Hmm irgendwie da wollen wir doch noch durch…? Aber wir machten uns mal erst keine Gedanken. Nächste Station ist die Hafenstadt Valparaiso 120km nordwestlich von Santiago und war innert 1 ½ Stunden schnell mit dem Bus erreicht. Unsere Unterkunft haben wir uns wieder im Voraus reserviert und mit Hilfe der netten Mädchen vom Info am Busbahnhof fanden wir das Hostal auch schnell. Valparaíso liegt an einer nach Norden offenen Bucht des Pazifischen Ozeans. Der Hafen ist einer der bedeutendsten des Landes. Der Charakter der Stadt gilt als weltberühmt und ist Inhalt zahlreicher literarischer, musikalischer und künstlerischer Interpretationen. Die Stadt gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Unser Hostal sah schon von aussen sehr schön aus und unser Zimmer war einfach toll! Das Haus hat nur 5 Zimmer, Küche/Wohnzimmer zur Mitbenutzung und es war sehr familiär. Oliver der Hostalbesitzer war zu unserem Glück Deutscher und konnte uns so wunderbare Tips für die Stadtbesichtigung geben. Am ersten Abend hatten wir sogar das ganze Haus für uns und machten es uns nach einem leckeren selbstgekochten Nachtessen mit einer Flasche Chilenischen Rotwein vor dem Fernseher im Wohnzimmer gemütlich. „Ein eigenes Haus“ hatten wir jetzt auf unserer Reise noch nie und wir genossen es sehr J Auch das Frühstück war sehr lecker! Tagsüber war wunderbares Wetter und wir besichtigten gemütlich die Stadt (ganz toll fanden wir die alten „Aufzüge“ um die steilen Treppen nicht hochkrakseln zu müssen)! Sobald die Sonne aber verschwand, wurde es sehr frisch und nachts schon recht kalt… Brrr!

André erwischte dann leider eine doofe Erkältung mit Fieber und wir legten erst mal eine Krankenpause ein. Ist halt, wenn man im nun winterlichen Südamerika wie auf den Fidschi's gekleidet herumläuft! :)  Wir hatten auch schon Bustickets für Pucon im Süden gekauft und hatten nun Glück im Unglück da wir da jetzt erstmals nicht hinkonnten und dann erfuhren noch das der Vulkanausbruch doch etwas grösser war als wir dachten und dort unten viele Orte evakuiert worden sind und die übernächste Stadt Bariloche welche wir anfuhren wollten über den Pass gar nicht zu erreichen ist und unter einigen cm von Vulkanasche liegt…Uj uj! Gut wir tauschten dann die Tickets um und nächster Ort wird Mendoza (Argentinien) sein. André hatte sich zum Kranksein eine super Unterkunft ausgesucht und ich schaute mich halt noch ein wenig alleine in der Stadt um (natürlich ohne Schmuck, viel Geld und aufzufallen LACH). Aus drei Nächten wurden dann also sechs Nächte in Valparaiso aber das machte gar nichts, wir haben es trotzdem und vor allem wegen der tollen Unterkunft (www.valpokultour.blogspot.com) sehr genossen! Morgen fahren wir also über die Anden nach Menoza, mal schauen was uns noch alles erwarten wird und vor allem welche Route wir einschlagen werden. Ach ja, Internet ist wieder gratis hier in Südamerika, nicht wie in Australien, wo alles etwas kostet... !:)

21. Mai - 5. Juni 2011

Nach Fiji verbrachten wir nochmals drei Nächte in Sydney und verbrachten die Zeit mit Kino, Rugby Spiel Schauen, Essen und Wäsche waschen *zwinker* Dann gings früh morgens zum Flughafen. Beim Einchecken teilte man uns mit, dass unser Flieger nach Santiago de Chile fast 2h Verspätung hat, uff! L Aber, wir erhielten dafür von der südamerikanischen Airline LAN Essensgutscheine für AUD 15.-, eigentlich pro Nase einer aber beim einten klebte noch ein zweiter dran GRINS So verbrachten wir die Zeit am Flughafen damit, 45.- Dollar zu verprassen LACH Im Flieger gabs dann auch gleich wieder einen Snack uns sehr feinen Chilenischen Wein… In Auckland kurz zwischenlanden und dann wieder weiter (mit Essen und Wein). Sogar auf dieser Strecke konnten wir Filme auf Deutsch sehen. Also am Service, Unterhaltungsprogramm und Verköstigung können wir gar nichts meckern bei der LAN Nach so ungefähr 16h kamen wir in Santiago an und fuhren mit dem Shuttletaxi zum bereits vorreservierten Hostal. Alles tip-top und herrlich eingerichtet J Sogar mit Zentralheizung! Ja ja, ihr zu Hause schwitzt und wir ziehen die langen Unterhosen an! Nach einem Spaziergang ums Quartier konnten wir nicht mehr und gingen früh schlafen… und der Jetleg holte uns schon wieder früh aus den Federn! Im Hostal gab es erst ab 8.30 Frühstück (dafür bis um 11), hier tickt die Zeit wieder anders J Und alles en Espanol versteht sich, was wir natürlich Akzentfrei sprechen *zwinker* Nee klar das HÄTTEN WIR GERNE Ausser Bier und Kartoffeln bestellen sprechen wir nicht wirklich Spanisch aber mit Händen, Füssen und Wörterbuch werden wir uns schon durchschlagen… Wir verbrachten 5 Tage in Santiago, was absolut genug ist. Sooo spannend ist die Stadt jetzt nicht aber zum akklimatisieren an einen neuen Kontinent ok. Wir statteten dem Hausberg einen Besuch ab von wo wir sogar die Anden sahen (mit viel Smog) und genossen das feine Bier Escudo in Literflaschen GRINS Das Essen haute uns jetzt nicht gerade vom Hocker, die Empanandas sind zwar fein aber nach drei, vier reichts dann auch und die Hotogs mit Avocado, Tomaten und Mayo (Completo Italiano genannt) sind doch etwas gewöhnungsbedürftig. Nach zwei hintereinander war es André ziemlich schlecht LACH Uj wir kämpften recht mit dem Jetlag, auch nach vier Nächten merkten wir den noch! Langsam realisierten wir auch das wir jetzt ein neues Kapitel unserer Reise aufschlagen J SÜDAMERIKA WIR SIND DA! Ich habe natürlich viel zu viele Reiseberichte gelesen wo jedem zweiten Reisenden was geklaut wurde und trage mein Geld praktisch in der Unterhose LACH Nein, es gibt auch Reisende die es ohne beklaut zu werden durch Südamerika geschafft haben! Vorsichtig muss soll man ja eh immer sein aber Chile/Argentinien ist jetzt noch nicht sooo schlimm (Mama’s, macht euch jetzt deswegen keine Sorgen! Es ist alles palletti!)

Dann gings auf die Osterinsel! Die Osterinsel (Rapa Nui) ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile und geografisch zu Polynesien gehört. Sie liegt südlich des südlichen Wendekreises. Die Insel ist 3526 km von der chilenischen Küste und 4251 km von Tahiti entfernt. Auf der Osterinsel leben ca. 3800 Menschen. Bekannt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, die Moais genannt werden. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes. Wir wurden mit warmen Sonnenstrahlen am superkleinen Flughafen empfangen. Da wir im Voraus nichts gebucht hatten, schauten wir uns in der Empfangshalle nach einer passenden Unterkunft um. Die Insel ist recht teuer und so brauchten wie eine Weile um auszusuchen und steckten uns diverse Visitenkarten ein. Wir besichtigten die günstigste Unterkunft und nööö da wollen wir keine Woche bleiben, die sah echt „grüselig“ aus. Zu Fuss machten wir uns dann auf die Suche aber fanden nichts Bezahlbares und landeten in einem 180.- Stutz Hotel!!! Das Mädchen an der Rezeption war aber sehr freundlich und ruf die Dame an welche uns am Flughafen auch ein Kärtchen gegeben hatte, diese kam dann auch 5min. später um uns abzuholen. Sie kam uns mit hohen Händen entgegen und so wie wir das interpretierten meinte sie wohl „wo seit ihr den gelandet!“ Ihre Unterkunft entpuppte sich als Volltreffer! Neu, wunderbares Zimmer mit eigenem Bad, schöne Küche zur Mitbenutzung (da es so teuer ist auf der Insel ist Selber kochen angesagt), Garten mit Ausblick bis zum Meer und Frühstück inklusive! Einfach herrlich und sogar für Osterverhältnisse bezahlbar ca. Fr. 56.-. Also als Tip: www.agroturismorapanui.com!

Wir verlebten eine herrliche Woche auf Rapa Nui! Das Wetter war meistens super sonnig und angenehm, in der Nacht wurde es aber schon recht frisch. Wir mieteten einen kleinen Jeep um die Insel zu erkundigen und fuhren die Insel in zwei Tagen ab J Die Landschaft ist traumhaft und sehr mystisch! Der Ausblick vom Vulkan einfach nur atemberaubend und die Moais sind echt toll. Bis heute ist ja das Rätsel um diese Figuren nicht gelöst und so kann sich jeder selber seine Geschichte dazu ausdenken J Der Parkeintritt ist recht happig und kostet Fr. 60.-, vor wenigen Jahren war es noch 10.-! Bis auf zwei Orte kann man alles eigentlich ohne Ticket besichtigen, nur bei zwei sehr interessanten Stellen wurde am Kassenhäusschen kontrolliert! Da kriegt man auch einen Stempel auf das Ticket da man diese Orte (für uns leider absolut unverständlich) nur ein einziges Mal besuchen darf! Am letzen dieser Orten wurde dann unsre tolle Stimmung auf dieser Insel ein Wenig getrübt: Wir kamen gegen 16Uhr an (schliesst um 18Uhr) und wollten rein. Die sehr unfreundliche Rangerin antwortete nur wir sollen warten da sie gerade am Essen sei! Hä, hallo?! Geht’s noch! Nee wir stehen doch jetzt nicht hier rum bis die gegessen hat! Wir sagten ihr das dann auch und mürrisch liess sie uns dann rein… Es war toll, da an diesem Ort die Statuen aus dem Kraterrand gehauen wurden und es dort noch ganz viele Moais, zum Teil noch nicht mal fertig gearbeitet, hatte. Auch der Vulkankater sah toll aus J Als wir wieder gehen wollten und am Kassenhäusschen vorbei gingen, hielt uns die unfreundliche Dame auf und verlange die Kamera von André und behauptete, wir hätten den Pfad verlassen und seien zwischen den Statuen rumgelaufen! Wie bitte? Ein Scherz oder? Nee ein anderer Führer hätte uns gesehen…!???!! Wir waren recht aufgebracht über diese Behauptung und gaben ihr die Kamera. André hatte viele Fotos geknipst und die guckte sich die Frau jetzt mal an! Wir haben ja Zeit… Gut, also ein Beweisfoto fand sie nicht aber dann behauptete sie wir hätten den Krater umrundet obwohl dies verboten sei. Ach ja genau! Und das machten wir in dieser kurzen Zeit!!?!?? Sie zeige uns ein Foto uns sagte man könne das nur fotografieren wenn man um den Krater läuft… So so! Wir erklärten dann der Dame, dass unsere Kamera einen Zoom besitze. Damit kann man auch gut Sachen fotografieren die etwas weiter entfernt sind, verstehen? André platze der Kragen und er lief mal davon (mit Kamera!). Die Dame diskutierte weiter und logisch war, dass sie eingeschnappt war, weil wir sie beim Essen „gestört“ hatten und ausser uns war um diese Zeit niemand mehr da. Gut, ich hatte jetzt auch keine Lust mehr zum diskutieren und bot der Dame an, sie solle doch jetzt mal aus ihrem Häuschen rauskommen und ich zeige ihr sehr gerne SCHRITT FÜR SCHRITT wo wir überall waren. Und siehe da, jetzt verlor sie plötzlich das Interesse und ich solle doch jetzt gehen. Somit war die Sache vom Tisch „NERV“ Aber ansonsten fanden wie die Insel wunderschön. Toll zum Wandern, Spazieren, Relaxen usw. Mir gefielen die vielen Wildpferde und André fand so viele Motive zum Fotografieren das wir bald die Speicherkarten voll hatten J Auch liessen wir es uns nicht nehmen eine Tanzshow zu besuchen und WOW die war echt toll und sehr sexy GRINS Zu erwähnen ist auch noch, dass es auf der Insel sicher genau so viele Hunde wie Einwohner hat und pfff wenn die nachts mit ihren „Revierkriegen“ loslegen, da helfen auch keine Ohrenstöpsel mehr. Ja klar und am Tag liegen sie dann faul in der Ecke! Die Woche ging superschnell vorbei und wir mussten zurück nach Santiago…


1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Schweiz. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen