WIR SIND NACH 496 REISE-TAGEN DURCH 21 LÄNDER SEIT DEM 15. NOVEMBER 2011 WIEDER IN DER SCHWEIZ.

Argentinien

19. August 2011 -

Also kaum hatte der Regen mal nachgelassen spurteten wir zur Bushaltestelle und gleich kam auch der Bus zur Grenze. Die ganze Grenzüberquerung ging super schnell und kaum jemand nahm Notiz von uns. Wir mussten uns auch nirgends anstellen, aber bei dem Wetter war ja kaum jemand unterwegs! In Puerto Iguazu angekommen fanden wir schnell unser Hostel. Unser Schuhkarton grosses Zimmer war zwar sauber aber um Himmels Willen, wie alt war wohl diese Matratze?! Das werden angenehme Nächte! Uj und es wurde immer Kälter; vor vier Tagen in Foz de Iguazu bei 33 Grad angekommen und jetzt hatten wir abends noch 5 Grad! In der Nacht also noch eine extraschicht Decken! Am nächsten Tag machte der Himmel eine Regenpause und wir besuchten die Wasserfälle von der argentinischen Seite. Wegen dem Regen hatte es Unmengen an Wasser und einige Aussichtsplattformen waren gesperrt aber es sah sehr spektakulär aus! Auf der brasilianischen Seite hat man eine schönere Aussicht aber auf der argentinischen Seite kommt man näher an die Wasserfälle heran. Wenn man Zeit hat, also unbedingt beide Seiten anschauen. Das Städtchen selber ist nichts Schönes und sehr touristisch… und immer diese Siesta wo alles von 13h bis 17h dicht macht. Das ist es wie in einer Geisterstadt dann! Wir guckten uns noch das Dreiländereck an: Argentinien, Brasilien und Paraguay. Sonst gab es hier nicht viel zu tun. Wir kauften also wieder mal Bustickets und fuhren 24h bis nach Salta. Die Fahrt war angenehm, es gab Filme und gutes Essen mit Wein J Hätten doch nur die älteren Herren (natürlich im Jogginganzug wie jeder zweite Argentinier rumläuft) hinter uns nicht so herzhaft geschnarcht, eieiei!

In Salta war es wieder viel wärmer und die Sonne schien J Unser Zimmer war schnell bezogen doch leider war auch diese Matratze hier absolut schei… Oje, irgendwie hatten wir mit Matratzen nicht so Glück zurzeit!! Salta ist ein überschaubares und hübsches Städtchen. Viele alte kolonialbauten, schöne Kaffes und eine gemütliche Fussgängerzone, ein Städtchen zum Relaxen. Wir schauten uns gemütlich alles zu Fuss an und fuhren auch mit der Seilbahn, von Schweizer Hand gefertigt, auf den Hausberg Cerro San Bernardo. Die Aussicht war zwar schön aber eigentlich fanden wir die Fahrt lustiger GRINS

Nach vielen Pizzas, Burger und Co. kehrten wir mal in ein Restaurant ein wo wir ein typisch nordargentinisches Gericht assen (Eintopf mit viel Gemüse und Fleisch). Nach drei gemütlichen Tagen in Salta fuhren wir noch etwas weiter nördlich nach San Salvador de Jujuy. Jetzt merkt man langsam immer mehr die Nähe zu Bolivien, die Gesichter werden dunkler und es wird etwas „chaotischer“. Mit dem Taxi fanden wir das Hostel und bekamen ein vierer Zimmer mit Stockbetten. Es war nicht gerade hübsch aber die Betten waren ein wenig besser… Jujuy hat wie Salta einige schöne Kolonialbauten und eine Fussgängerzone (wo man sich toll mit ganz billigen DVD’s eindecken kann GRINS).

Wie machten einen Tagesausflug zur Quebrada de Humahuaca. Die Landschaft hier ist mega beeindruckend, wie im Wilden Westen oder so mexikanisch wie man es aus Filmen kennt. Farbige Hügel, Kakteen, Dörfer aus Lehm und Ziegelsteinen mit hübschen Kirchen und kleinen Plazas und jede Menge Staub J Insgesamt ein toller Ausflug! Leider hatte ich seit einigen Tagen Bauchschmerzen die einfach nicht weg gingen und sonst aber keine „Magenbeschwerden“. So beschlossen wir in Jujuy einen Arzt aufzusuchen. Im Spital wurde uns super geholfen und wir bekamen gleich einen Termin bei einer Ärztin und die sprach sogar noch Englisch. Die Ärztin war freundlich und schien kompetent zu sein. Es war bis auf eine kleine Infektion alles ok. Beim Verlassen des Zimmers wurden wir dann beide noch per Küsschen verabschiedet. Wir waren ziemlich verdutzt. Andere Länder, andere Sitten LACH

Nun mussten wir uns entscheiden wie unsere reise weiter gehen sollte. Eigentlich hätten wir von hier aus nach Bolivien reisen wollen aber irgendwie waren wir nicht so in Hochstimmung und ich auch noch nicht fit. Bolivien wäre sicher sehr interessant gewesen und die Tour durch die Salzwüste sicher ein Erlebnis. Doch auch anstrengende Busfahrten und usw. Ich fühlte mich müde und der Reisekoller nagte auch an mir. André wäre gerne durch Bolivien nach Peru gereist aber mir zu liebe beschlossen wir über Chile zu reisen. So fuhr dann am nächsten Morgen unser Bus nach San Pedro de Atacama (in die Atacamawüste). Die 7h Fahrt selbst war ein Erlebnis: Atemberaubende Bergformationen, Kakteen und dann fuhren wir durch ausgetrocknete Salzseen (so sahen wir auch noch ein wenig Salzwüste). Doch oje, die Fahrt führte uns auch in einem „Schnuz“ auf 4‘800m!! So lernte ich die Höhenkrankheit mit heftigen Kopfschmerzen kennen! André erwischte es zum Glück nicht so heftig aber er kam auch im Sitzen ziemlich ins Schnaufen. Die Grenzübergängen wurden mit endlos Schlange stehen und sinnlosen Gepäckkontrollen riesig in die Länge gezogen aber irgendwann hatten wir dann unsere Argentinien-Chile-Stempel, von welchen unser Pass langsam ziemlich voll ist, bekommen und stiegen im sandigen San Pedro de Atacama irgendwo im Nirgendwo aus J

3. Juli - 30. Juli 2011, Buenos Aires

So sehr wir uns auf eine Reisepause gefreut haben, so schnell gingen diese Tage vorbei… Irgendwie scheint die Zeit immer schneller zu ticken! Alles in allem verbrachten wir 27 Tage in Buenos Aires. Die erste Woche nahmen wir sehr gemütlich und schliefen täglich mindestens 10h J Wir erkundeten auch ein wenig die Stadt und fanden den Friedhof in Recoleta sehr schön, San Telmo besuchten wir am Sonntag wo immer ein grosser Markt stattfindet und auf der Strasse Tango getanzt wird. Auch das Microzentrum mit der sehr stark frequentierten Fussgängerzone begutachteten wir. Wir schauten uns einige Spanisch Schulen an und entschieden uns für eine sehr heimelige im Zentrum. Die erste Woche ging rasend schnell vorbei aber wir fühlten uns in unserer Unterkunft super wohl! Und es tat gut alle Sachen mal aus dem Rucksack in einen Schrank zu verlegen J Am Montag dann kam der erste Schultag und wir mussten uns wieder mal vom Wecker aus dem Bett wach klingeln lassen! Wir fingen im untersten Niveau an und waren nur 3 Schüler in unserer Klasse. Zu unserer Freude war der dritter Schüler Roland aus Deutschland und so waren wir (zum leid unserer Lehrerin) die deutschsprechende Klasse GRINS Aber der Unterricht war meist auf Spanisch nur wenn wir was echt nicht begriffen griff sie auf Englisch zurück. Wir hatten täglich von 9.30 bis 13.30 Uhr Unterricht und natürlich gab es auch immer Hausaufgaben. So gingen die Tage im Fluge vorbei und wir freuten uns auf’s freie Wochenende. Wir assen im Quartier Asado (Fleisch vom Grill) waren aber nicht ganz so überzeugt von der Qualität des Fleisches und probierten es am folgenden Tag wo anders nochmals wo es schon etwas besser schmeckte GRINS Da zur Zeit noch die Copa Amerika stattfindet liess es sich André natürlich nicht nehmen und besuchte am Sonntag das Viertelfinale Brasilien:Paraguay im Stadium in La Plata. Die Stimmung war ausgelassen und hervorragend! Das Spiel wurde im Penaltyschiessen für Paraguay entschieden! Ich verbrachte den Tag eher gemütlich mit Lesen und feinem Gebäck verschlingend… Leider ist das Süsse fast das beste Essen in Argentinien und unsere Kleider werden enger und enger… Aber es ist ja auch Winter!! In der zweiten Schulwoche bekamen wir zwei weitere Schüler in der Klasse, natürlich eine davon auch eine Deutschsprechende… Auch die zweite Woche ging furchtbar schnell vorbei! Aber wir konnten doch einiges lernen und unsere nette Hausherrin, welche sich sehr Mühe gab mit uns Spanisch zu sprechen, verstanden wir sehr gut und konnten uns sogar ein Wenig (Betonung auf ein Wenig unterhalten). Mittlerweile hatten wir so ziemlich alle Barrios der Stadt besucht, La Boca (das ärmere ältere Hafenviertel mit grossem Tangoflair) mit einer Führung der Schule was sehr interessant war. Als Abschluss der Schule lud uns Roland zum Essen ein in ein wirklich herrliches Restaurant wo wir Parillia Libre (Fleisch Essen bis zum Umfallen) genossen. Endlich mal Fleisch in einer super leckeren Qualität und frische Salate! (sehr gesund essen die Argentinier ja nicht gerade). Am folgenden Tag fuhren wir nochmals mit Roland nach La Boca (noch gut gesättigt vom Vorabend) und besuchten auch das Stadium der Boca Juniors. In dem berühmten Club spielte dazumal Diego Armando Maradona. Das Stadium ist nicht gerade hübsch aber die Geschichte spricht Bände! J

In der dritten Wochen mussten wir wieder Schlaf nachholen GIRNS und genossen unser Zimmer und das Nichtstun in vollen Zügen. Wir lassen viel. Gingen „Käfele“ oder Empanadas, Milanese und Pizza Essen (mehrheitlich eher naja…) oder Kochten selber gemütlich. Eines Nachmittags kam ein Handwerker und wollte irgendetwas auf dem Dach Rumbastelen. Auf jeden Fall liess er Unmengen an Wasser laufen und plötzlich gab es quer über dem Bett an der Decke ein riesen Riess und das ganze Wasser tropfte in unser Bett!!! Nach dem wir schreiend zu ihm aufs Dach rannten „Agua, Agua“ schloss er den Wasserhanen. Ein paar Minuten später hörte es dann auch auf zu tropfen und wir montierten das Bett zum trocknen voneinander. Aber in Südamerika ist ja alles halb so schlimm und so verschwand der Handwerker mit einem hilflosen Schulterzucken… Nach dem wir am Abend die Sache mit Eliane (der Hausherrin) besprochen hatten, stand fest; solange es nicht regnetet kein Problem, ansonsten müssten wir in ein anderes Zimmer umziehen. Zum Glück liess sich kein Regentropfen blickenJ Als Abschluss besuchten wir das legendäre Café Tortoni. Das Erste Café in Buenos Aires wo früher viele Berühmtheiten (z.Bsp. auch Argentiniens berühmtester Literat Jorge Luis Borges vom wem unser Leitspruch auf unserer Hompage stammt) ein und aus gingen und der Tango all abendlich zelebriert wurde. Die Tangoshow war auf einer kleinen Bühne ganz hinten im grossen Café. Sie war nicht sensationell aber schön und unterhaltsam und wir konnten uns bei einen Glas Wein in die „alten Zeiten“ zurückversetzen. Ein toller Abschluss! Wir verabschiedeten uns ein wenig wehmütig von unserem zu Hause auf Zeit und der netten Familie. Bunos Aires hat uns gut gefallen. Was wir aber sicher nicht vermissen werden ist die absolut schlechte Luft die absolut überfüllten U-Bahnen! Dann also mussten wir tatsächlich wieder alles in unsere Rucksäcke stopfen und früh morgens gings auf zur Fähre. Wir haben uns entschieden, unser nächster Stopp wird Uruguay sein! (übrigens der Gewinner der Copa Amerika).

 

Nach 3h Flug wurden wir in Buenos Aires am Flughafen abgeholt. Zum Glück hatte das geklappt, nach bald 30h auf den Beiden waren wir nur noch müde und sehnten uns nach einem Bett.

Ein Jahr ist nun um, und wie ihr sicher bemerkt habt, sind wir nicht wie zuerst geplant am 6.7. in den Flieger nach Hause gestiegen…Wir haben uns entschlossen dass „Unsere-Reise“ noch weiter gehen soll J Wir sind zwar schon etwas Reisemüde geworden aber es zieht uns noch nicht wirklich nach Hause. So machen wir jetzt in Buenos Aires mal 23 Tage Reisepause! Durch einen super Tipp von zwei anderen Weltenbummlern (Danke an Tinu und Lea) haben wir ein echt klasse und grosses Zimmer bezogen. Wir relaxen uns SCHLAFEN J Doch wir nutzen auch die Pause um Spanisch zu lernen (klappt immer noch nicht fliessend LACH). Ab kommenden Montag besuchen wir für zwei Wochen täglich 4h Spanisch-Unterricht. Es wird also fast einen „Alltag“ geben GRINS Wie es dann weitergeht, schauen wir noch. Auf jeden Fall halten wir euch auf dem Laufenden. Übrigens ist BA nicht ganz so kalt wie Patagonien aber dafür die Luft auch nicht so gut! J

Patagonien und der tiefe Süden hat uns übrigens meeega gut gefallen! Ok es war für meinen Geschmack saukalt aber mit guter Kleidung kein Problem. So schlecht wie wir angenommen haben war das Wetter dann gar nicht und es war herrlich ohne den Touristenstrom! Die Natur ist einzigartig und superschön. Einziger Nachteil: Ganz billig ist es nicht, Unterkünfte, Busse, Eintritte und Ausflüge kosten genug und auch die Preise in den Supermärkten überraschten uns. Aber auf jeden Fall sollte man die langen Fahrten auf sich nehmen. Es lohnt sich! J

29. Juni - 2. Juli 2011, Ushuaia

Die ersten zwei Stunden im Bus verschliefen wir wieder mal Gähn. Als es hell wurde und wir irgendwo in der Pampa rumgurkten hielt der Bus an und der Chauffeur forderte uns zum Aussteigen aus! Hä? Bitte? Doch dann sahen wir einen anderen Bus auch anhalten und wir kapierten das wir umsteigen sollen. Ach so, ok machen wir und das mitten auf der Strasse irgendwo im nirgendwo LACH Im anderen Bus wurden wir freundlich und mit heissem Kafe begrüsst und wir konnten weiter dösen. Da Feuerland eigentlich eine Grosse Insel ist, mussten wir mit der Fähre die Magelanstrasse überqueren. Phu und das Wasser war ganz schön aufgewühlt, es schaukelte wie verrückt und die Busse auf der Fähre wiegten auch voll hin und her…! Aber die machen das hier nicht zum ersten Mal und so kamen wir problemlos am Ufer wieder an. Nach weiteren Km kamen wir dann wieder mal zur Grenze, ja ja und das Spielchen wiederholte sich wie immer, doch diesmal durfte unser Gepäck bleiben wo es ist. Die Zollbeamten fuhren dann auch gleich mit, es war wohl Feierabend und der letzte Bus nimmt dann gleich die Angestellten mit. Ach ja auch noch zu erwähnen ist: Chile und Argentinien haben noch eine Zeitverschiebung von einer Stunde, also auch immer Zeit umstellen. Um 4 oder 5 oder wie jetzt? Nee also 5 Uhr abends kamen wir in Rio Grande (nichts wirklich Schönes) an. Es hiess 10 min. warten auf den nächsten Bus nach Ushuaia. Der nächste Bus entpuppte sich als einen von uns heissgeliebter Minivan GRINS Es wurde schon dunkel und wir tuckerten los. Oha und es war nun alles voll Schnee! Auch grosse Flocken fielen vom Himmel und wir mussten ganz langsam Fahren da auch die Strasse zugedeckt war. In einem Wort: Es war tiefer Winter! Wir legten noch einen kurzen Stopp in einer Panderia (Beck) ein wo wir schmackhafte Empanadas verdrückten. Auch für Ushuaia hatten wir ein Hostel vorgebucht. Die Auswahl war aber sehr begrenzt da fast alle zu sind und die Preise sehr happig… Wir fragten mal nett unseren Chauffeur ob er das Hostel kenne und uns nicht dort absetzen könne? Sei kein Problem! Super, da müssen wir nicht im Dunklen und Kälte abends um neun noch suchen gehen. Ein Engländer schloss sich uns auch gleich noch an. Im Hostel wurden wir freundlich empfangen aber unser Zimmer war eher wie eine Betonhöhle und für’s Klo mussten wir nach draussen (ja ganz draussen) und dann wieder rein… L Und so kalt wie es draussen war, um so mehr schwitzen wir im Zimmer. Die Bodenheizung liess sich nicht schwächer einstellen und wir schliefen mit offenem Fenster!! Echt paradox!!! Das Wetter hier unten macht was es will und kann es von einer Minute auf die andere komplett wechseln. Während des Frühstücks regnete es noch und als wir uns dick eingekleidet auf Erkundigungstour machten, schneite es! J Und jetzt weiss ich was wirklich frieren heisst! Schlotter! Was einem einfach nur zum Bibbern brachte war der Eisige Wind! Aber was kann man anderes erwarten im Winter am Ende der Welt ca. 1500 km von der Antarktis weg J Ushuaia liegt am Beagle-Kanal und von hier starten Forschungs und Kreuzfahrtschiffe zur Antarktis und im Sommer wimmelt es von Touristen in Gorotex Kleidern. Doch jetzt sind nur die Einheimischen und eine Handvoll Touristen da, so wie wir das mögen GRINS Wir steuerten umgehend das Touristenbüro an um uns dort den Stempel von Ushuaia in den Pass machen zu lassen J Auf dem Stempel von der Ciduat fin del Mundo sind wir mächtig stolz HI HI

Die ersten Tage hudelte das Wetter grausig und so besuchten wir das Gefängnismuseum von Ushuaia. Das war sehr interessant und enthielt super Infos zur Geschichte, der Seefahrt usw. Wir verbrachten volle 3h im Museum (für uns Rekordzeit) und waren historisch nun aufgeklärt J jedoch jetzt alles niederzuschreiben würde dauern und ihr habt ja google GRINS Aus dem Gefängnis ausgebrochen war übrigens nur einer, der Hilfe von aussen hatte und ein Schiff auf ihn wartete. Die Anderen kamen meist freiwillig wieder zurück, da sie nirgends hin konnten, es saukalt war und kein Essen zu finden war…Ein also ziemlich sicheres Gefängnis. Die Schifffahrt um Feuerland und im Beagle-Kanal war auch sehr gefährlich wegen der rauen See und des Wetters. Hunderte von Schiffswracks liegen verstreut und einige kann man sogar noch sehen.

Als das Wetter versprach besser zu werden, buchten wir einen Ausflug mit Schneeschuhwandern und Hundeschlittenfahrt. Nicht aber ohne mir vorher ein paar warme Skihosen geliehen zu haben J Und das Wetter hielt was es versprach!!! Klar und überwiegend sonnig! Wir waren nur zu dritt mit dem Engländer Ben und unser Guide war einfach super! Nach 30min. Fahrt kamen wir am Ausgangspunkt an und schnallten uns unsere Schneeschuhe an. Wir stellten uns diese natürlich aus Holz wie aus alten Zeiten vor aber ne die Dinger sind aus Plastik und voll modern! Dann ab in den Tiefschnee. Die ersten Meter waren nicht ganz einfach zu laufen aber man hat es bald raus. Und dann machte es ungeheuer Spass! Die Natur war herrlich, die Sicht und die Luft klar, alles weiss und totenstille J Aber anstrengend war es schon und zum frieren kamen wir also nicht! Wir hatten es voll lustig und jeder durfte mal Führer spielen und musste den Weg im unberührten Schnee suchen. Schlussendlich hängten wir noch eine Zusatzrunde an J Dann fanden wir eine kleine Hütte wo es Kuchen und heisse Schoggi gab und als wir Hundegebell hörten, wussten wir, jetzt werden wir von den Huskys mit Schlitten abgeholt GRINS In einer rasanten Fahrt gings zurück zum Ausgangspunkt. Die Hunde waren herzig und waren zum knuddeln. Doch wie immer wenn es um Tiere und Touristen geht, waren wir von den kleinen Käfigen der Hunde nicht so begeistert. Doch sahen sie zumindest gutgenährt und gesund aus. Unterdessen bekamen wir dann doch eisige Füsse und waren froh die Bodenheizung im Hostel zu spüren GRINS

Zu einem Ushuaiaaufenthalt gehört eigentlich noch ein Ausflug mit dem Boot auf dem Beagle-Kanal aber das Wetter und Meer war zu stürmisch gewesen und auch am letzten Tag war das Meer trotz Sonne vom Wind sehr wellig. So beschloss André sich dem Wellengang und der Seeübelkeit nicht auszusetzen. Ich bin zum Glück seefester als kälteempfindlich und wagte mich allein auf’s Boot. Die Fahrt war zum Teil wirklich recht stürmisch aber herrlich! Ich sah ganz viele Seelöwen und Vögel (die Pinguine sind um diese Jahreszeit leider nicht da) von ganz nahem J Und die Berge rundherum bei dem klaren Wetter waren superschön! Auch eine Runde um den kleinen Leuchtturm (Wahrzeichen von Ushuaia) machten wir. Jetzt war ich mal Fotografin und knipste wild rum, naja, vom Fotografieren hab ich nicht viel Ahnung und schon gar nicht wie André’s Big Mama Spiegelreflexkamera funktioniert, so dachte ich, einfach viele Fotos machen, das eine oder andere wird dann schon gut werden J Und siehe da, das Leuchttrumfoto wurde in die Liste der besten Fotos von André aufgenommen J „stolz“ Im Sonnenuntergang kamen wir zurück zum Hafen und es war einfach nur schön und mystisch! André erkundigte unterdessen noch weitere Winkel der Stadt und wir waren am Abend hundemüde. Nervös verfolgten wir auch die Nachrichten. Am 4.7. haben wir den Flug von Rio Gallegos nach Buenos Aires und am 2.7. war wegen der Aschewolke wieder alles dicht! Von Ushuaia nach Rio Gallegos sind es 12h mit dem Bus aber bis nach Buenos Aires wären es nochmals 40h Fahrt!!! Also Daumendrücken das der Flieger geht!

Morgens um 5 Uhr fuhr der Bus los nach Rio Gellegos (geht’s denn nicht noch früher, gähn). Die letzte Info im Internet sah gut aus für den Flug dann nach Buenos Aires. Wir waren 5 Leute im Bus und zuerst mal Schlaf nachholen! Dann kam wieder die „Grenzerei“ dann auf die Fähre und dann wieder eine „Grenzerei“. So Sinnlos wie bei dieser Fahrt war aber das Grenztheater noch nie!! Zwischen Ein, Aus, Ein und Ausreisen kann man garnirgens hin! Ist alles Unbewohnt und man steigt nie aus dem Bus! Und Trotzdem haben wir während dieser Fahrt (angefangen in Argentinien und zuletzt wieder in Argentinien) während 12h Fahrt 4 weitere Stempel in den Pass bekommen „hei ei ei“ und diesmal nahm der Buschauffeur unsere Pässe jeweils zum Schalter und zuletzt fehlte uns dann der Einreise Zettel Argentinien welchen wir dann wieder bei der nächsten Ausreise eigentlich benötigen… Ja mal gucken was die an der Grenze sagen werden?!? Auf jeden Fall kamen wir am späteren Mittag am Busbahnhof an. Den Busbahnhof kannten wir ja eigentlich schon aber wegen einem Wahltag oder so hatte heute alles zu. Unser Flug ging um 3 Uhr morgens. Ja ok dann warten wir eben am Flughafen. Also mit dem Taxi zum Flughafen und ohweh! Dort gab es gar nichts ausser ein paar Holzstühlen, geschlossene Schalter und ein Klo. Ausser uns waren nur ca. noch 10 Angestellte da… Einer fragte uns dann ob wir sicher seien das der Flieger geht??!? Aber auf dem Abflugs-Bildschirm stand das er fliege und zudem auch noch pünktlich! Nach einem Jahr reisen sind wir immer auf Wasser und Essensengpässe vorbereitet und hatten wenigstens Cola und Kekse dabei. So fingen wir an die Zeit totzuschlagen. Mal ein Schläfchen, mal ein Schätzchen mit einem Angestellten (auf Spanisch mit Wörterbuch). Wä und es war so kalt! Ich wünschte die Skihosen zurück! Um Mitternacht bekam André ein Geburtstags-Ständchen: André hat Geburi und wird 31 Jahre alt J Leider fehlte der Champagner und die grande Fiesta aber das hohlen wir nach! Auf jeden Fall HAPPY BIRTHDAY! Ab 1Uhr morgens fanden sich weitere Reisende am Flughafen ein, dann wussten wir, der Flug geht definitiv J Und eeeeendlich um 3 Uhr 15 startete der Flug nach Buenos Aires!

21. Juni - 24. Juni 2011, El Calafate und El Chalten

Nach insgesamt ca. 24h Busfahren inkl. Umsteigen und Wartezeit kamen wir recht müde (schon wieder gewannen wir die Flasche Wein nicht beim Bingo im Bus) gegen Mittag in El Calafate an. Die Gegend sah recht verlassen aus, kalt, hi und da etwas Schnee aber die Sonne schien. Nach einem kurzen Marsch fanden wir unser Hostel mit herrlichem Blick auf den See und die Berge inkl. Bodenheizung! Und mindestens 5 Hostelhunde! Wir buchten ein Doppelzimmer mit Bad auf dem Gang, wurden aber zum selben Preis auf ein Zimmer mit eigenem Bad upgratet J Wir waren ja auch praktisch die einzigen Gäste! Das ist ein herrlicher Vorteil wenn man in der Nebensaison reist J Wir kamen hauptsächlich nach El Calafate um den riesigen Gletscher Perito Moreno zu begutachten. Wir erkundeten einen Tag das Städtchen und waren fasziniert von den Flamingos die wir hier zum ersten mal in der Lagune Nimez sahen, bei den Temperaturen denkt man irgendwie kaum an Flamingos! Wow und die Strassen waren echt leer aber wir können anhand der Touristenläden ahnen was im Sommer hier so abgeht! Dann buchten wir den Bus zum legendären Gletscher. Wie schon erwähnt ist absolute Nebensaison und wir waren echt die Einzigen im Bus zum Gletscher welcher zur UNESCO gehört (dementsprechend war der Eintrittspreis zum Gletscher Nationalpark und die Busfahrt nicht gerade billig)! Das Wetter stand leider nicht gerade auf unserer Seite und es windete und regnete was ging! Obwohl wir so ziemlich alles anhatten was wir im Rucksack dabei haben, war ich wieder einmal mehr dem Erfrierungstod nahe und auch André tappte von einem Bein auf’s andere. Doch der Aufwand lohnte sich auf jeden fall: Der Gletscher ist einfach atemberaubend! Einfach nur Natur pur und wunderschön! Und als dann sogar der Regen aufhörte und die Wolken etwas beiseite wichen war es einfach nur WOW! Der Gletscher ist einfach nur riesig! Und wunderschön blau und man hört ein Knacksen und Knistern da der Gletscher ständig in Bewegung ist und wenn man etwas wartet und Geduld hat, sieht man wie hin und wieder ein Brocken Eis ins Wasser stürzt und dabei rechte Wellen verursacht. Wir genossen trotz Wetter die vier Stunden beim Gletscher und konnten uns kaum sattsehen! Einfach nur toll

Am nächsten Tag machte ich mir einen „freien Tag“ während André die 3h Busfahrt auf sich nahm um nach El Chalten fuhr (siehe Bericht André). Ich genoss den Tag mit Lesen und Reisebericht schreiben (und natürlich die herrliche Bodenheizung LACH)

Bericht André: Früh morgens ging’s los. Fast alleine im Bus fuhr ich in ca. drei Stunden Richtung El Chalten. Zuerst musste wieder an einem dieser komischen Polizeiposten Halt gemacht werden und alle mussten ihren Pass zeigen. Komisch weil, da war ja kein Grenzübertritt. Naja, andere Länder, andere Sitten. Nachher konnte man wieder Schlafen. Schon die Fahrt nach El Chalten war sehr spektakulär. Als die Sonne aufging, konnte man vom Bus aus riesige Gletscher sehen, welche in wunderschönen blauen Seen endeten, viele Gauchos, Tiere usw. Und dann plötzlich, in der Ferne zeigten sich die ersten Spitzen des Fitz-Roy-Massivs. Wunderschöne Granitfelsen, welche hoch aus der Steppe Patagoniens herausragen. Ich wurde zuerst im Besucherzentrum von El Chalten abgesetzt. Dort wurde mir kurz gesagt, welche Wanderwege im Winter gut zu begehen seien usw. Die nette Dame erzählte und erzählte mir Sachen über den Park, alles zwar sehr interessant, jedoch war ich schon etwas nervös, wollte ich den Aussichtspunkt doch noch bei Sonnenschein erreichen, sodass ich ihr gar nicht richtig zuhören konnte. Denn, das Wetter in Patagonien wechselt sehr rasch von schönem blauen Himmel in Regen, Sturm und Schnee. Natürlich hörte ich höfflich bis zum Schluss zu, da sich die Señora extra sehr Mühe gab und mit mir englisch sprach. Dann ging’s los, da ich nur einen Tag Zeit hatte, wählte ich eine kleine Wanderung zum Aussichtspunkt Laguna Capri (4 Stunden). Der Weg wäre kein Problem gewesen, hätte ich mich nicht dummerweise verlaufen. Der Pfad war wegen dem Schnee und Eis teilweise nicht richtig zu erkennen. Als ich dann Knietief im Schnee Stand, zuvor in einen kleinen Bach trat, sah ich dann endlich ein, „ich habe mich verlaufen“. Also wurde aus einer vier stündigen Wanderung, eine sechsstündige!! Egal, den wunderschönen Aussichtspunkt auf den Fitz-Roy und die Laguna Capri habe ich dann trotzdem noch gefunden und konnte bei wunderbarem Wetter eine super Aussicht geniessen. Der lange Tag in El Chalten war sicherlich ein weiteres Highlight für mich, wenn auch ein wenig anstrengend!! J

Und schon waren die nächsten Tickets gekauft und als nächstes stand Puerto Natales in Chile auf dem Programm. Noch ein kleiner Hinweis: Da wir jetzt zwischen Chile und Argentinien hin- und her pendeln, hängen wir die Reiseberichte immer beim Entsprechendem Land an, also bei beiden Ländern gucken J

12. Juni - 20. Juni 2011, Mendoza und Puerto Madryn

So bestiegen wir morgens um 8 Uhr den Bus in Richtung Mendoza in Argentinien. Der Bus war super komfortabel, tolle Filme und auch ein Snack wurde verteilt… J Die Fahrt über die Anden war einfach spektakulär! WOW! Echt Hammer diese Berge und wir mitten drin! J Die Fahrt hätte ja eigentlich ca. 5h dauern sollen aber „läck mir am Tschöbli“ was die für ein Prozedere beim Grenzübergang veranstalten! Wir brauchten 2 ½ h und es war wenig los. Schön in Reihe und Glied anstehen für Ausreisestempel Chile, dann Einreisestempel Argentinien und dabei konnte man gemüüütlich zuschauen wie im Zollhäuschen mit „Einfingersystem“ die Namen eingegeben wurden. Um Franziska zu schreiben brauchte die Dame eine Eeeehwigkeit… Schnarrch… Und dann alles Gepäck raus aus dem Bus zum durchleuchten, dann alle wieder schön hinstellen und das Handgepäck wurde „durchsucht“ (also einfach mal kurz reingucken!). Dann wurde noch der Bus „durchsucht“ und dann konnten wir weiter. Wir haben ja Zeit aber man ehrlich, wir finden wenn schon so ein Theater betrieben wird dann doch richtig (das Zeugs auch genau und richtig anschauen) oder es sein lassen. Na ja wir hatten unsere Unterhaltung beim Beobachten GRINS Gegen Abend kamen wir dann am Busbahnhof in Mendoza an. Im Voraus hatten wir nichts gebucht da wir eigentlich angenommen haben, wir kommen am Mittag an und hätten gemütlich Zeit was zu suchen… Jetzt war es fast dunkel und schon ziemlich kalt! Da sprach uns ein netter Opa an und machte Werbung für ein kleines Hotel das ganz zentral gelegen war. Da wir ja eh ins Zentrum wollten, schauten wir uns dort mal das Zimmer an und es war voll ok mit eigenem Bad, TV, WIFI und Frühstück war auch dabei und das ganze günstiger als im Hostel neben an. Nehmen wir!

Am nächsten Tag erkundeten wir Mendoza. Die Stadt haute uns jetzt nicht gerade aus den Socken aber war recht gemütlich und zum schlendern ok. Tagsüber schien auch die Sonne, so dass es sich gut draussen aushalten liess. Das Essensangebot fanden wir nicht so toll und die Pizzas waren nicht gerade italienisch. Auch die Empanadas hängen uns langsam aus den Ohren J Vom vielen Brot haben wir auch wieder etwas mehr Speck auf den Rippen (aber es ist ja auch kalter Winter hier! GRINS). Wir buchten noch eine Weintour da ja Mendoza die berühmteste Weinregion in Argentinien ist. Die Tour war recht Unterhaltsam. Wir besuchten zwei Weingüter, eine Olivenfarm und ein Familienbetrieb welcher alles Mögliche aus Süssigkeiten herstellte wie Liköre und Schnaps. Überall gab es was zu probieren, es hätte aber durchaus etwas mehr sein dürfen, vor allem bei den Weinproben J Und ich glaube die besten Sorten haben wir nicht bekommen (hätten dafür wohl die teurere Tour buchen müssen HI HI). Aber unsere kleine Gruppe war sehr lustig und unser Tourguide (eine schon sehr in die Jahre gekommene Dame) war sehr freundlich und wir hatten den Eindruck das Sie auch sie die eine oder andere Weindegustation intus hatte LACH Sie fuhr das Büsli natürlich nicht! Wir nahmen es ruhig in Mendoza und blieben vier Nächte. Wegen des Vulkanausbruchs war ja unsere Route durcheinander geraten und so planten wir dann von Mendoza nach Puerto Madryn zu fahren. Sind ja nur 24h mit dem Bus… Gesagt getan und wir kauften die Tickets! Wir gönnten uns die etwas komfortableren Sitze, so ein grosser Preisunterschied war das auch nicht mehr, die Buspreise empfinden wir als recht hoch! Die Fahrt kostete für uns beide knapp Fr. 245.-… Im Bus wurden wir aber recht verwöhnt, es gab Essen, Trinken (inkl. ein Becher Wein), jede Menge Filme und sogar eine Runde Bingo spielten wir (was super war um die Zahlen auf Spanisch zu lernen). Leider gewannen wir die Flasche Wein aber nicht L Die Fahrt war noch recht angenehm und wir kamen gut in Puerto Madryn am folgen Tag um Mittag an. Schnell fanden wir unser gebuchtes Hostel und freuten uns über eine ordentliche Dusche J Wir kamen hauptsächlich hierher um Wale zu beobachten. Schon beim ersten Spaziergang zum Pier konnten wir einige Wale entdecken J Brr aber es war SAUKALT Wir buchten dann einen Tagesausflug zur Halbinsel Valdes um dort die Wale mit einem Bot genauer beobachten zu können. Früh morgens wurden wir mit dem Minibus abgeholt und dann ging die laaaange Fahrt los. Die Peninsula Valdes gehört zur Unesco und wir sahen auf der Fahrt diverse Tiere (wie die alle hiessen wissen wir jetzt leider nicht mehr so genau…). Leider durften wir nicht aussteigen um die Tiere zu fotografieren L Dann ging die langersehnte Bootstour los J Ein Highlight! Wir sahen die Wale von ganz nahmen und konnten sie herrlich beobachten. Da gerade Paarungszeit ist, waren die Wale gerade am… na ihr wisst schon was… und wir auf dem Boot guckten alle zu *RÄUSPER* Das war vielleicht ein Gerangel, da wusste man nicht mehr was oben, unten, hinten oder vorne ist LACH Einmal tauchte auch ein einsamer Pinguin auf, der uns erschrocken ansah im Sinne von „huch wo bin ich denn jetzt gelandet“ und verschwand schnell wieder. Nach 1 ½ h war der Bootsausflug leider schon vorbei… und wir fuhren weiter zu einer Seehundekolonie. Um diese Jahreszeit waren aber nur die Weibchen da mit ihren Jungen vom Vorjahr und wir sahen leider keine grossen Männchen, war aber trotzdem schön. Dann spulten wir weitere Kilometer ab. Die Landschaft ist sehr karg und nie durften wir mal aussteigen, doof! Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem Strand von wo aus man auch dutzende Wale sehen kann (leider machten wir das auf dem Heimweg bei Ebbe und nicht am Morgen bei Flut!?!? Da wären die Wale ganz ganz nah gewesen. Insgesamt fuhren wir um die 400km! Der Ausflug war ziemlich langweilig! Ausser natürlich beim Walebeobachten. Und auch recht teuer…

Für den nächsten Tag haben wir dann noch Tickets für El Calafate gekauft, wieder 22h Busfahrt und wegen dem Vulkan (alle Flughäfen sind zu) erwischten wir die letzten Sitzplätze, diesmal „2. Klasse“. Die Abende verbrachten wir im Hostel mit Selberkochen (tägliche Restaurants besuche liegen leider nicht drin) und leeren diverser Rotweinflaschen. Ja wir müssen doch schliesslich unseren Lieblingswein finden GRINS Am letzen Tag bevor wir zum Busbahnhof mussten, gingen wir nochmals zum Pier. Diesmal waren keine Wale da aber dafür einige Seehunde die sichtlich ihren Spass ihm kalten Wasser hatten J Einer präsentierte uns sogar noch seinen gefangenen Fisch! Besonders lustig fanden wir dies, da es auf dem Pier einige Angler hatte, von denen wir aber keinen mit einem gefangenen Fisch sahen Hi Hi Zu erwähnen ist noch das es zieeeemlich kalt ist! André findet zwar ich übertreibe aber wenn keine Sonne scheint und es windet ist es miiiindestens gefühlte minus 10 Grad! Nämlich! So und nun wieder hopp in den Bus, weiter geht’s…


1 Gilt für Lieferungen in folgendes Land: Schweiz. Lieferzeiten für andere Länder und Informationen zur Berechnung des Liefertermins siehe hier: Liefer- und Zahlungsbedingungen